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Mit unserer Konzeption möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere pädagogische Arbeit geben.
Unser Ziel ist es:
Ihr Kind soll sich in unserer Einrichtung wohl fühlen!
Nach dem Leitsatz von Maria Montessori
„Hilf mir, es selbst zu tun“
möchten wir allen Kindern die Möglichkeit geben, sich gemäß ihrer Entwicklung frei und selbstständig zu entfalten. Die Kinder sollen sich mit allen Stärken und Schwächen angenommen fühlen
und in einer erlebnisreichen Umwelt vielfältige Erfahrungen sammeln und Unterstützung finden.
Dies alles trägt dazu bei, das persönliche Recht auf Bildung eines jeden Kindes zu verwirklichen.
In der Zusammenarbeit mit Eltern ist es uns wichtig, sie als Erziehungspartner und als Experten für Ihr Kind zu sehen. Mit Ihnen gemeinsam und im regelmäßigen Austausch gilt es, das Kind in
seiner Gesamtheit wahrzunehmen.
Unser Kindergarten liegt im dörflichen Ortsteil Grasdorf. Er wurde in den 50-iger Jahren errichtet und bietet zur Zeit 66 Kindergartenkindern im Alter von 2-6 Jahren einen Platz.
Im August 2010 wurde in der benachbarten Grundschule eine Außengruppe für 20 Hortkinder eingerichtet.
Hortöffnungszeiten während der Schulzeit:
Montag-Donnerstag von 13.00-16.30 Uhr
Freitag von 13.00-15.00 Uhr
Während der Ferienzeit:
Montag-Donnerstag von 8.00-16.30 Uhr
Freitag von 8.00-15.00 Uhr
Es gibt die Möglichkeit, eine kostenpflichtige Frühbetreuung von 7.00-8.00Uhr in Anspruch zu nehmen.
Anmeldeverfahren und Aufnahme für den Hort
Aufgenommen werden Schulkinder im Alter von sechs bis zehn Jahren, in der Regel von der ersten bis zur vierten Grundschulklasse. Die Berufstätigkeit der Eltern muss durch eine aktuelle
Arbeitsbescheinigung belegt werden.
Exemplarischer Tagesablauf im Hort
13.00 Uhr Beginn der Hortbetreuung
13.15 Uhr Mittagessen
14.00 Uhr Hausaufgabenbeginn
15.00 Uhr Hausaufgabenzeit endet
Wer seine Aufgaben nicht zu Ende bringen konnte, erledigt diese zu Hause. Während der Hausaufgaben stehen die pädagogischen Fachkräfte beratend und unterstützend zur Seite.
15.00 Uhr Verschiedene Projekte, Angebote und Aktionen, die von den Kindern freiwillig genützt werden können.
16.30 Uhr Ende der Hortbetreuung
Die Kinder können nach Absprache flexibel abgeholt werden.
Aufgaben und Bildungsauftrag im Hort
Unser Hauptziel ist, die Kinder darin zu unterstützen und zu begleiten, ihren Alltag nach Beendigung der Hortzeit selbstständig zu bewältigen .Dazu gehört die Förderung von Selbstständigkeit,
Eigenverantwortung, sozialer Kompetenz und Verantwortung für das eigene Handeln.
Der Hort in seiner Funktion macht Kindern im Grundschulalter alters- und entwicklungsgerechte Angebote zur Erziehung, Bildung, Betreuung und Versorgung.
Als evangelische Einrichtung ist der Hort ein Teil der Kirchengemeinde. Die Kirchengemeinde gibt mit ihrem kinderfreundlichen Profil Raum für Entdeckungen und Erfahrungen in einer größeren
Gemeinschaft. Die Kinder erfahren, dass sie in der Gemeinde willkommen sind und wertgeschätzt werden.
In der Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinde und Hort erleben die Kinder und Eltern Familiengottesdienste, Gemeindefeste und andere Projekte.
Wir wollen den christlichen Glauben für Kinder als Hilfe zum Leben erfahrbar machen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen. Wir suchen zusammen mit den Kindern nach Antworten zu den kleinen
und großen Sinnfragen des Lebens.
Das christliche Menschenbild schließt auch den Respekt und die Achtung gegenüber anderen Glaubensgemeinschaften mit ein. Bildung im Hort bedeutet ein ganzheitliches, am Leben orientiertes Leben,
das Selbstständigkeit zulässt, Bildungsprozesse herausfordert und unterstützt. Die einzelnen Bildungsprozesse im Hort werden von und mit den Kindern gestaltet.
Unsere Zielsetzungen im Hortbereich sind:
- eine aktive Beteiligung der Kinder an Entscheidungs- und
Selbstverantwortungsprozessen
- Interaktion in verschieden Angeboten
- Erfahrungslernen in Projekten zu den Fragen, die die Kinder in ihren Lebenssituationen betreffen
- Erweiterung der Kommunikations- und Konfliktfähigkeit
- Entwicklung von Sprache und Ausdrucksmöglichkeiten durch Rollen- und
Theaterspiele, aber auch durch Bücherlesen, Theaterbesuche, kulturelle Auseinandersetzungen
- Förderung der schriftlichen Kommunikationsform
- Förderung und Unterstützung der Bewegung drinnen und draußen und in gezielten
Angeboten
- Gelegenheit zu naturwissenschaftlichen Experimenten
- Umgang mit Medien und Computern
- Kreatives Gestalten und Werken
- Erforschen der nahen Umgebung
- Gemeinsame Ferienprogramme
Erzieherinnen und Erzieher als Lernbegleiter und Lernbegleiterin
Wir verstehen die pädagogischen Fachkräfte als Begleitung und Orientierung im Prozess des Lernens.
Grundlage dieses Bildungsprozesses ist eine stabile und zuverlässige Beziehung, die gegenseitige Akzeptanz und Anerkennung beinhaltet. Die Einführung von Regeln und Grenzen, das Einhalten von
bestimmten Ritualen und Ordnungen hilft den Kindern zu einem guten Miteinander.
Werte wie Toleranz und Mitgefühl, Respekt voreinander und die Akzeptanz von Stärken und Schwächen sind dabei wichtige Eckpfeiler der Horterziehung. Die Atmosphäre von Akzeptanz und
Wertschätzung untereinander soll es allen Kindern ermöglichen, Beziehungen zu knüpfen und sich angenommen fühlen.
Die Erzieherinnen/Erzieher sind die erste Anlaufstelle für das Kind nach der Schule. Die Präsenz der Erzieherinnen/Erzieher sind die erste Anlaufstelle für das Kind nach der Schule. Die Präsenz
der Erzieherin/Erzieher, das offene Ohr für Sorgen und Nöte der Schulkinder, die Vermittlerrolle bei Konflikten, der Zuspruch, wo er gebraucht wird, das alles ist uns sehr wichtig.
Wir möchten in den Räumen für jedes Kind gleichfalls die Möglichkeit des Rückzuges zum Spielen und Gesprächen in kleinen Gruppen bieten.
Die Erzieherinnen/Erzieher sind bestrebt, ihr theoretisches Wissen in diesem Bereich ständig zu aktualisieren und in der Praxis anzuwenden. Diese Bewusstheit erfordert eine hohe Sachkompetenz und
Selbstreflexion der Kollegen. Regelmäßige Teambesprechungen unterstützen diesen Prozess.
Materialien im Hort
Das Materialangebot im Hort ist für die Kinder sichtbar und offen zugänglich. Das Material wird gemeinsam gepflegt, geordnet und ggf. verändert bzw. erneuert.
Damit wollen wir erreichen, dass die Kinder verantwortungsbewusst mit Dingen umgehen lernen. Neben vorgefertigten Spiel- und Lernmaterialien gibt es diverse Gegenstände, die zum eigenständigen
Experimentieren einladen (Werkzeuge, Naturmaterialien, Stoffe, Wolle usw.)
Wir lassen jedem Kind die Möglichkeit sich entsprechend seinen Lerninteressen für Angebote und Projekte zu entscheiden.
Je mehr Fantasie ein Kind einsetzen und verwirklichen kann, desto nachhaltiger kann es Gelerntes und Erfahrenes speichern und in neuen Situationen darauf zurückgreifen.
Beobachtung und Dokumentation im Hort
Beobachtungen finden in unterschiedlichen Phasen im Hortalltag statt. Im Freispielbereich, beim Spielen im Außengelände, bei Aktionen und Projekten, überall werden Geschehnisse und
Zusammenhänge von den Erzieherinnen/Erziehern erfasst und dokumentiert.
Diese Aufzeichnungen dienen als Grundlage für die Strukturierungen von Angeboten und des Alltagsgeschehens und bieten die Basis für Elterngespräche. So können die Erzieherinnen/Erzieher genaue
Auskunft darüber geben, mit welchen Bildungs- oder Lernprozessen sich die Kinder im Hort gerade auseinander setzen.
Die Erzieherinnen/Erzieher tauschen sich regelmäßig über ihre gemachten Beobachtungen aus und erarbeiten Angebote, die zur Weiterentwicklung der selbstständigen Handlungskompetenzen der Kinder
anregen.
Die Gestaltung der Freizeitgestaltung und die Gestaltung der Ferienaktivitäten sind ein wichtiger Schwerpunkt in unserer Hortarbeit.
Der Freitag als hausaufgabenfreier Tag bietet dafür den regelmäßigen Rahmen. Im Hort wollen wir bewusst den Ausgleich zur Schule schaffen und ein Ort der Erholung und Entspannung sein.
Kooperation mit der Grundschule
Die gute Kooperation mit der Grundschule Grasdorf macht es möglich, jedem einzelnen Kind die notwendige Aufmerksamkeit und Wertschätzung zu geben. Dies gestaltet sich durch regelmäßige
Gespräche und gegenseitige Hospitation.
Zusammenarbeit mit den Eltern
Bei der Zusammenarbeit mit den Eltern ist es uns wichtig, Vertrauen aufzubauen und auf die individuellen Bedürfnisse der Familien einzugehen. Wir sehen die Eltern als Experten für ihr Kind. Ein
regelmäßiger Austausch mit den Eltern ist uns wichtig. Es finden regelmäßige Elterngespräche und Elternsprechtage zum Austausch über die Entwicklung jedes einzelnen Kindes statt.
Im Laufe des Jahres gestalten wir verschiedene Elternabende zu verschiedenen Themen und aktuellen Gegebenheiten.
In unserer Einrichtung finden verschiedene Feste im Jahreskreis statt. Hierbei ist es uns wichtig, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Kinder und ihre Familien wohlfühlen.
Schlusswort
Wir bieten den Kindern den Raum,
die Zeit und die Möglichkeiten
zur individuellen Entfaltung,
zur Persönlichkeitsreifung
und zur Entwicklung ihrer Fertigkeiten.
Dies alles soll mit viel Freude
und Spaß in unserem Haus geschehen,
denn nur motivierte Kinder sind Kinder,
die sich auf Förderung und Entfaltung
ihrer Persönlichkeit einlassen können.
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