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Hortkonzept

Ev.-luth. St. Marien-Kirchengemeinde Grasdorf

Hort St. Marien

Eröffnung des  Hortes von St. Marien

“...Mit einer Feier ist der Hort der evangelischen St. Mariengemeinde in der Grundschule Grasdorf offiziell eröffnet worden. Zahlreiche Grußredner, darunter Bürgermeister Thomas Prinz, Superintendent Detlef Brandes, Schulleiterin Heidrun Weymann und Regina Becker, die Leiterin der Kindertagesstätte St. Marien, hatten Buchgeschenke mitgebracht und lobten die Zusammenarbeit von Kirche, Stadt und Schule.

Nachdem die Hortkinder das Lied “Wir feiern heut’ ein Fest” gesungen hatten, begrüßte Pastor Burkhard Straeck die mehr als 30 Vertreter von Kirche, Verwaltung, Kindertagesstätten sowie Eltern. Er überreichte zudem eine Bibel und ein Hinweisschild, das am Schuleingang mit Verweis auf den Hort im Dachgeschoss angebracht werden soll. Dort an der Tür wird künftig ein Pinguin zu sehen sein. Ihr dazu passend aus Pappe gebasteltes Maskottchen in Lebensgröße legten die Kinder gestern frei...”
(Leine-Nachrichten, 21.09.2010)


Freitags ist im Hort Kinderkonferenz

Aus “Leine-Nachrichten” vom 21.09.10 -Astrid Köhler-

“Hilf mir, es selbst zu tun.” Mit diesem reformpädagogischen Ansatz nach Montessori wird seit August der Hort in der Grundschule Grasdorf geführt. Zwei Erzieherinnen kümmern sich dort tagtäglich um 20 Kinder.

“Mareike. die stören mich mit ihrem mmm..”,sagt eine Zweitklässlerin entnervt über die Leseversuche der Erstklässler an dem Gruppenarbeitstisch neben der Spielecke. “Dann geh doch aufs rote Sofa”, entgegnet Erzieherin Mareike Müller. Ein paar Meter Abstand - schon ist das Mädchen zufrieden. In den beiden folgenden durch Glastüren getrennten Zimmern machen derweil die Dritt- und Viertklässler mit Erzieherin Marie Meier ihre Hausaufgaben.

Täglich 20 Kinder - insgesamt gibt es in Laatzen nun 268 Hortplätze - kommen nach Schulschluss ins Dachgeschoss der Grundschule. Zunächst wird in der dortigen Schulküche gemeinsam gegessen. Das Mittagessen wird fertig geliefert. Danach ist Spielen und Toben angesagt. Erst um 14 Uhr, wenn alle satt sind und ihren Kopf frei haben, beginnt die Hausauf-
gabenzeit.

 

Dass mit der Kindertagesstätte St. Marien ein kirch-
licher Träger die Verantwortung für den von derStadt für 61 000 Euro umgebauten Hort übernommen hat, wird vielfach deutlich. “Wir beten vor dem Essen”,erzählt ein Junge. Feiertage wie Weihnachten und Erntedank werden thematisiert, und regelmäßg schaut der Pastor der Kirchengemeinde St. Marien, Burkhard Straeck, vorbei.

Zugleich ist der Hort offen für alle Religionen, was sowohl die Speiseauswahl - für die fünf muslimischen Kinder gibt es stets Alternativen zu Schweinefleisch- als auch die Hortregeln zeigen.: “Jeder ist zu akzeptieren,. wie er ist.” Im Hort wird außerdem Wert auf Eigenständigkeit gelegt. Unter anderem gibt es feste Aufgaben wie einen Tischdienst und die Abmachung, einander zu helfen.

Immer freitags, wenn keine Hausaufgaben anstehen, ist Kinderkonferenz. Dann ist Zeit, über alles zu reden  - von persönlichen Erlebnissen über die Pläne für die nächste Woche und den Standort für neues Inventar. Waren die Räume zu Beginn des August noch fast leer, haben die Kinder miterlebt, wie der Hort Stück für Stück wächst. Auch nach der Eröffnung geht es damit weiter. 

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